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AK-Vizepräsident Franz Gosch: Symposion „BURN ist OUT“

2019-03-18T08:47:38+02:00

„PSYCHISCHE KRANKMACHER KOSTEN MILLIARDEN!“  PRÄVENTION STATT FRÜHPENSION   „Wir sollten den Anstieg der Krankenstandstage aufgrund psychischer Erkrankungen endlich zum Anlass nehmen, um professionelle Gesundheitsvorsorge als staatspolitische Aufgabe festzuschreiben und zu positionieren.“ Im Rahmen eines hochkarätig besetzten Symposions, wurde heute an der Universität Graz eine Präventionsoffensive gestartet, damit der Volkskrankheit „Burnout“ durch verstärkte Aufklärung in den Betrieben und Dienststellen entgegen gewirkt werden kann.  Unter dem Motto „Burn ist Out - Prävention statt Frühpension“ forderte AK-Vizepräsident Franz Gosch im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der FCG-Steiermark, der Privatklinik St. Radegund, der „Initiative Lebenswerte Arbeitswelt“ und weiteren Partnern, zu diesem gesellschaftspolitisch brennendem Thema einmal mehr die Bereitstellung von finanziellen Mittel für die arbeits- und organisationspsychologische Forschung zur Eindämmung arbeitsbedingter psychischer Belastungen in angemessener Höhe.  „So lange viele Menschen über zunehmenden Stress und vermehrte Arbeitsverdichtung klagen, ist es ein Gebot der Stunde, die Gesundheitsvorsorge auf allen Ebenen im Lande zu professionalisieren.“ Gerade im Bereich der Prävention sieht der Christgewerkschafter noch enormen Handlungsbedarf. „Alle Zahlen der Pensionsstatistik beunruhigen diesbezüglich zunehmend“, so Gosch. Mit den Veränderungen in der Arbeitswelt hätten sich auch die krank­machen­den Faktoren in der Arbeit verändert. Mittlerweile sei anerkannt, dass psy­chische Erkrankungen als Folge von Arbeitsbelastungen auf dem Vormarsch seien. Internationale Studien zeigen auf auf, dass in Europa zwischen 50 und 60 Prozent der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle in der einen oder anderen Form auf Stress in der Arbeit zurückzuführen sind. Die dadurch bedingte Verringerung der Arbeitsleistung führe zu negativen ge­samt­wirt­schaft­lich­en Kosten zwischen 1,5 und 4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Um die psychischen Krankmacher in der Arbeit zu erfassen und erstmals deren Kosten für die Gesamtwirtschaft festzumachen, habe, so der steirische FCG-Obmann, die Arbeiterkammer eine Studie beim Wirtschaftsforschungsinstitut und der Donauuniversität Krems in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse beachtliche Erk So würden [...]

AK-Vizepräsident Franz Gosch: Symposion „BURN ist OUT“2019-03-18T08:47:38+02:00

Neue Wertschätzungskultur in der steirischen Arbeitswelt

2016-10-07T13:42:08+02:00

AK Vizepräsident Franz Gosch Initiative unterstützt Initiative für: Neue Wertschätzungskultur in der steirischen Arbeitswelt Im Rahmen eines Symposiums wurde in der Wirtschaftskammer Steiermark ein bislang weltweit einzigartiges Konzept vorgestellt um das Klima und das Arbeitsumfeld in den steirischen Betrieben zu verbessern. Um permanent auf die Wichtigkeit eines wertschätzenden Umganges im Unternehmen hinzuweisen, wurde von den „Social Innovators“ eine Wertschätzungsausstellung entwickelt, welche nunmehr in die steirischen Betriebe auf Tournee geschickt wird. Dazu AK-Vizepräsident Franz Gosch, einer der Mitinitiatoren des Projektes: „Wertschätzung im Betrieb verbessert die Gesundheit, die eigene Lebenszufriedenheit und kann Burnout oder Mobbing verhindern!   „Menschliche“ Umgangsformen als Erfolgsfaktoren Im Betrieb gibt es oft krank machende Faktoren, welche aber nicht nur durch Stress und Termindruck entstehen. Wenn Mitarbeiter, Führungskräfte und auch Unternehmer für ihre Leistung nicht wertgeschätzt werden, kann das äußerst negative Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Das zeigt ein Vorab-Auszug aus der aktuellen Studie „Arbeitswelt Österreich 2015“, die von der Universität Graz, unterstützt von ÖAAB/FCG Steiermark, durchgeführt wurde. „Ein ganz zentrales Ergebnis darin ist, dass die Zahl der höchst-engagierten Mitarbeiter in besonders wertschätzend geführten Unternehmen bei 52,3 Prozent der Belegschaft liegt, während sie in Unternehmen, die ein nur sehr geringes Augenmerk auf Wertschätzung legen, lediglich bei rund 11,7 Prozent liegt“, erklärt einer der Studienautoren, der Universitätsforscher und Arbeitspsychologe Paul Jiménez. Wertschätzung als Fundament einer Unternehmenskultur Besonders wichtig ist dabei, dass Wertschätzung kein „top-down-Thema“, also keine alleinige Aufgabe der Führungskräfte ist. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Grundeinstellung, die das Fundament einer Unternehmenskultur ist. „Auch Arbeitgeber, Chefs und Führungskräfte brauchen wertschätzendes Feedback“, sagt Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor der WKO Steiermark. Der „Erfolgsfaktor Wertschätzung“ kann jedoch nur dann zur vollen Geltung kommen, wenn Wertschätzung von allen Beteiligten gelebt wird“, präzisiert Dernoscheg. Ins selbe Horn bläst auch [...]

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